Anne Frank- Zitate

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Anne Frank im Jahr 1940

Annelies Marie „Anne“ Frank (* 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main als Anneliese Marie Frank; † Februar oder Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen) war ein deutsch-jüdisches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern und seiner Schwester Margot in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende dem nationalsozialistischen Holocaust zum Opfer fiel. In den Niederlanden hatte sie ab Juli 1942 mit ihrer Familie in einem versteckten Hinterhaus in Amsterdam gelebt. In diesem Versteck hielt Anne Frank ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch fest, das nach dem Krieg als Tagebuch der Anne Frank von ihrem Vater Otto Frank veröffentlicht wurde.

Ab Juli 1942 verstecke sich Anne Frank mit ihrer jüdischen Familie vor den Nazis in einem Hinterhaus in Amsterdam. Am 14. Juni 1942 bekam Anne ein rot-weißes Tagebuch geschenkt. Dort hielt sie ihre Gedanken fest. Am 4. Juli 1944 fand man sie. Wer die Familie verraten hatte, wurde nie ganz geklärt. Nach Aufenthalten in Durchgangslagern und Gefängnissen wurde sie am 2. September nach Ausschwitz gebracht und getötet. Doch ihr Tagebuch hat sie unsterblich gemacht.


Trotz allem glaube ich immer noch, dass die Menschen
tief in ihrem Herzen gut sind.


 

Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel,
darf ich nicht traurig sein.


 

Ich glaube nicht, dass der Krieg nur von den Großen, von den Regierenden und Kapitalisten gemacht wird.

Nein, der kleine Mann ist ebenso dafür. Sonst hätten sich die Völker schon längst dagegen erhoben! Im Menschen ist nun mal ein Drang zur Vernichtung, ein Drang zum Totschlagen, zum Morden und Wüten, und solange die ganze Menschheit, ohne Ausnahme, keine Metamorphose durchläuft, wird Krieg wüten, wird alles, was gebaut, gepflegt und gewachsen ist, wieder abgeschnitten und vernichtet, und dann fängt es wieder von vorne an.


 

O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen.
Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.


 

Wie schön ist es, dass niemand einen Moment warten muss, um die Welt zu verbessern.


 

Fängt jetzt noch während des Kampfes schon wieder die Zwietracht an? Ist ein Jude doch wieder weniger als die anderen? Oh, es ist traurig, sehr traurig, dass wieder, zum so und so vielten Mal der alte Spruch bestätigt wird: „Was ein Christ tut, muss er selbst verantworten, was ein Jude tut, fällt auf alle Juden zurück.“


 

Das ist das Schwierige in dieser Zeit: Ideale, Träume, schöne Erwartungen kommen nicht auf, oder sie werden von der grauenhaftesten Wirklichkeit getroffen und vollständig zerstört. Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle Erwartungen aufgegeben habe, denn sie scheinen absurd und unausführbar. Trotzdem halte ich an ihnen fest, trotz allem, weil ich noch immer an das innere Gute im Menschen glaube.


 

Niemand ist je durch Geben arm geworden.

 


 

Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht richtig vorstellen, wie jemand sagen kann »Ich bin schwach« und dann noch schwach bleibt. Wenn man so etwas doch schon weiß, warum [wird] dann nicht dagegen angegangen, warum deinen Charakter nicht trainieren? Die Antwort war: Weil es so viel bequemer ist!


 

Warum müssen die Menschen Hunger leiden, wenn in anderen Teilen der Welt die überflüssige Nahrung weg fault?
Oh warum sind die Menschen so verrückt?


 

 

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