Lao-tse 6. Jh. v.Chr. chinesischer Philosoph


Denken ohne zu lernen ist töricht, lernen ohne zu denken ist gefährlich.



Die größte Offenbarung ist die Stille.



Lernen ist wie rudern gegen den Strom – sobald man aufhört, treibt man zurück.



Reich ist, wer weiss, dass er genug hat.



Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise.


Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.



Wunschlosigkeit führt zu innerer Ruhe.



Der Himmel scheint uns schön, weil es Hässliches gibt. Das Gute scheint uns gut, weil es Böses gibt.



Der Gewalt auszuweichen ist Stärke.



Unbewegliche Armee kann nie die Schlacht gewinnen. Unbiegsamer Baum zerbricht im Sturm.



Der Weise weiß, aber nicht, um zu glänzen. Selbstachtung hat er, doch nicht Arroganz.



Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke.



Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen
will, verliert es.



Dies ist die Erkenntnis von der Natur der Dinge: Das Weiche, Schwache wird das Harte und Starke überdauern.



Nur wer sich in Genügsamkeit genügt, hat stets genug.



Stets sorge, daß das Volk ohne Wissen und Wunsch sei. Und sorge zugleich, daß die Wissenden nicht zu handeln wagen.



Lasse nichts Böses in Deinen Gedanken sein.



Auf der Welt gibt es nichts, was weicher und dünner ist, als Wasser. Doch um Hartes und Starres zu bezwingen, kommt
nichts diesem gleich. Daß das Schwache das Starke besiegt, das Harte dem Weichen unterliegt, jeder weiß es, doch
keiner handelt danach



Das Weichste in dieser Welt überwindet das Härteste; das Nichts kann dort sein, wo kein Raum ist. Daran erkennen wir
den Wert des Nichtstuns. Lehren ohne Worte, beim Tun im Nichtstun verweilen: das verstehen nur wenige.



Wer auf sich sieht, strahlt nicht in die Welt.



Es gibt kein größeres Mißgeschick, als sich nicht begnügen zu können.

Werbeanzeigen