Leo Tolstoi

Lew Tolstoi, Foto: Prokudin-Gorski (1908)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Nikolajewitsch_Tolstoi#/media/File:L.N.Tolstoy_Prokudin-Gorsky.jpg

Der Russe Leo Tolstoi gilt als einer der größten Schriftsteller, Philosophen und Sozialutopisten des 19. Jahrhunderts. Er schrieb „Anna Karenina“ und „Krieg und Frieden“: der große russische Schriftsteller Leo (Lew) Tolstoi. In den 80er-Jahren durchlebt Tolstoi eine tiefe Krise. Er nimmt die sozialen Umbrüche im Land wahr, zieht sich auf sein Gut zurück und verzichtet auf Rauchen, Alkohol und Fleischgenuss. Er lebte von 1828 bis 1910.



Man muß daran glauben, daß Glück möglich ist,
um glücklich zu sein.


Hast du nicht die Kraft, zu brennen und Licht auszustrahlen, so verstelle es wenigstens nicht.


Das Ziel des Lebens ist das Gute.


Das künftige Leben interessiert uns mehr als das gegenwärtige.


Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.


Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust.


Der Mensch kann sich besser in einem kleinen Häuschen einrichten als in einem riesigen Schloß.


Es ist erstaunlich, daß man immer wieder in den Fehler verfällt, Schönheit mit Güte zu gleichzusetzen.


Kümmere dich nicht um den Beifall von Leuten, die du nicht kennst oder die du verachtest.


Nur wer in Übereinstimmung mit seinem Gewissen lebt, kann wohltuenden Einfluß auf andere haben.


Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist.


Solange das Leben da ist, gibt es auch Glück.


Im Widerspruch zur eigenen Vernunft zu leben, ist der unerträglichste aller Zustände.


Der Mensch ist nur dann unfrei, wenn er wider seine vernünftige Natur handelt.


Es ist leichter zehn Bände über Philosophie zu schreiben, als einen Grundsatz in die Tat umzusetzen.


Das Lebensziel des Menschen besteht darin, auf jedwede Weise zur allseitigen Entwicklung alles Bestehenden beizutragen.


Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.


Denke immer daran, daß es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: Sofort!


Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man ohne Liebe nicht umgehen.


Die Anwendung von Gewalt ist mit der Liebe unvereinbar.


Ziere jeden dahineilenden Tag mit einer guten Tat.


Hast du jemandem Gutes getan,
vergiß nicht, ihm zu danken.


Gutes tun ist Freude. Diese Freude wächst, wenn du weißt,
daß niemand vom getanen Guten Kenntnis hat.


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